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By: jhollaender (jhollaender) 2009.06.01

Dank des eigenen Erfolges und eines zeitgleichen 29:29-Unentschieden des HSV Hamburg bei MT Melsungen, liegen die Löwen und die Hanseaten im Kampf um die so genannte Vizemeisterschaft einen Spieltag vor Saisonschluss punktgleich auf den Plätzen zwei und drei. Die Hamburger profitieren gegenwärtig allein noch von ihrer um acht Treffer besseren Tordifferenz. Am kommenden Samstag spielen die Löwen beim SC Magdeburg, der HSV empfängt Absteiger Stralsunder HV.

Der große Verlierer des Spieltages war der TBV Lemgo, der nicht nur aufgrund des Löwen-Erfolges, sondern auch wegen der eigenen, ebenfalls überraschenden 26:30-Niederlage im Ostwestfalenderby gegen Gastgeber Minden im Rennen um die Champions-League-Qualifikation die Segel streichen musste. Mit jeweils acht Treffern waren Michael Haaß und Aljoscha Schmidt die erfolgreichsten Werfer auf Seiten von GWD. Eine besondere Erwähnung verdiente sich auch der großartig haltende Schlussmann der Mindener, Svenn-Erik Medhus. Der norwegische Schlussmann parierte unter anderem fünf Siebenmeter. Vor 3300 Zuschauern in der Mindener Kampa-Halle war Florian Kehrmann (5) bester Werfer für den TBV.

Überraschende Niederlagen erlitten auch die beiden Teams aus Göppingen und Magdeburg. Während Frisch Auf mit 23:24 beim Lokalkonkurrenten HBW Balingen-Weilstetten unterlag, scheiterte der SCM mit 25:28 in Wetzlar. Der Kampf um den vorerst letzten Europacup-Platz ist damit zu Gunsten der Flensburger entschieden, wobei sowohl Göppingen als auch Magdeburg nun darauf hoffen müssen, durch Europacup-Triumphe deutscher Mannschaften zusätzliche internationale Startplätze für die TOYOTA HBL zu erhalten.

Der TV Großwallstadt konnte beim Gastspiel in Stralsund endlich seine Niederlagenserie beenden. Nach acht Pleiten in Folge gelang den Mainfranken ein deutlicher 40:23-Erfolg beim Auf- und designierten Absteiger HV. Die Spiele der drei Final-Teilnehmer im Europacup – THW Kiel beim TUSEM Essen, VfL Gummersbach daheim gegen die Füchse Berlin und HSG Nordhorn-Lingen als Gast der SG Flensburg-Handewitt, sind allesamt auf Dienstag und Mittwoch kommender Woche verlegt worden.

Die TSG Friesenheim hat derweil große Chancen auf den Aufstieg in die TOYOTA Handball-Bundesliga. Im ersten von zwei Relegationsspielen bezwang der Süd-Zweitligist den Nord-Konkurrenten TSV Hannover-Burgdorf vor eigenem Publikum 31:24 (17:11). Das Rückspiel findet am 6. Juni (19.30 Uhr) in Hannover statt. Bester Werfer des Spiels war der Friesenheimer Philipp Grimm mit neun Toren.

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