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Dabei spielen die Mannen um den erfahrenen Trainer Peter Pysall einen Handball, der aus Sicht des WHV- Trainers durch die alte Schule der DDR geprägt ist. Das Kennzeichen dieses Handballes ist eine kompakte 6:0 Abwehr, die stark Mann orientiert agiert und dadurch auch gleichzeitig immer wieder versucht, den Spielaufbau des Gegners zu unterbinden. Zudem wird im Angriff ein sehr schneller Handball gespielt, wobei man sowohl mit der schnellen Mitte als auch der 1. bzw. 2. Welle zu schnellen Toren kommt. Mit Patrick Heddrich und Christian Schöne verfügt dabei der Gastgeber über schnelle Außen, die aber auch aus dem Rückraum Torgefahr ausstrahlen, was der WHV beim 30:30 im Hinspiel am eigenen Leib erfuhr. Kopf der „Beavers“ ist eigentlich der beste Torschütze Robert Lux (126 Tore), der jedoch aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfällt. Daher werden diese Aufgabe die beiden sehr erfahrenen Andre Langen und Daniel Holz übernehmen, welche im Angriff für den nötigen Druck sorgen werden. Aus Sicht von Klaus-Dieter Petersen steht zudem mit Steve Baumgärtel einer der besten rechten Rückraumspieler der 2. Bundesliga-Nord in den Reihen von Dessau, der bisher 121 Treffer erzielen konnte. Abgerundet wird der Kader durch den starken Kreisläufer Armand Uscins. Trotz alledem fährt der WHV Top motiviert und gut gestimmt nach Dessau. So konnten bis auf Fabian Hesslein und Lasse Arvidsson in der vergangenen Trainingswoche alle Spieler trainieren, wobei neben einer intensiven Arbeit am Angriffsspiel auch die Verbesserung der 6:0 Abwehrformation auf dem Programm stand. Somit fährt man gut vorbereitet nach Dessau, wo den WHV laut Klaus-Dieter Petersen in einer Traditionshalle mit guter Stimmung sicherlich ein heißer Kampf bevorsteht. Dabei ist aber die Zielsetzung für die letzte Auswärtsfahrt der Saison in den Osten eigentlich recht simpel: Mit einer guten Leistung will man beide Punkte mitnehmen, um erstens seine Auswärtsbilanz gegen Ostklubs zu verbessern als sich zweitens auch etwas Luft gegen einen hinter einem liegenden Gegner zu verschaffen. Jedoch stehen davor sicherlich heiße 60 Minuten und die Frage, ob es dem WHV gelingen wird, als drittem Team die Festung Anhalt Arena einzunehmen oder ob Dessau es gelingt, die beiden Punkte zu behalten. |
