By: jhollaender (jhollaender) 2009.04.10

Putera gehört zum erweiterten Kader der slowakischen Nationalmannschaft und absolvierte in seiner Karriere bislang 12 Länderspiele. In dieser Spielzeit hatte Putera maßgeblichen Anteil daran, dass der SV Post Schwerin bis zum Ende der Hinrunde eine der Überraschungsmannschaften der ZLN war. Der 1,95m große Schlussmann verfügt bereits über ein Jahr Erstligaerfahrung: In der Saison 2006/2007 stand Putera beim Wilhelmshavener HV zwischen den Pfosten, ehe er sich im Sommer 2007 dem SV Post Schwerin anschloss. „In Schwerin gehörte Milos immer zu den absoluten Leistungsträgern. Ich bin überrascht, dass die Vereine der 1. Liga nicht schon früher auf ihn aufmerksam geworden sind“, so Patrik Liljestrand.

„Für jeden Handballer ist es ein Traum in der 1. Bundesliga zu spielen. Deswegen freue ich mich sehr auf meine kommende Aufgabe beim TuS N-Lübbecke“, erklärt Milos Putera. Seine zweite Chance in der „stärksten Liga der Welt“ Fuß zu fassen, will der 26-jährige unbedingt nutzen. „Mein Jahr in Wilhelmshaven war gleichzeitig mein erstes Jahr in Deutschland. Ich hatte noch große Sprachprobleme und konnte mich nicht so in Szene setzen, wie ich mir das erhofft habe“, beschreibt Putera. Durch den Wechsel zum SV Post Schwerin bekam der Slowake aber wieder neues Selbstvertrauen eingeflößt. „Meine Zeit in Schwerin war wirklich toll. Dort habe ich sehr viel Spielpraxis bekommen und mich dadurch natürlich auch weiterentwickelt.“ Mit dem TuS N-Lübbecke will Putera jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere angehen. „Das Konzept des TuS N-Lübbecke sagt mir sehr zu. Ich freue mich ein Teil dieses spannenden Projektes zu sein.“

Björn Buhrmester hingegen wird den TuS N-Lübbecke nach nur einer Spielzeit wieder verlassen. Nachdem der 24-jährige seine Ausbildung zum Industriekaufmann im Januar erfolgreich abgeschlossen hat, möchte „Buhrmi“ im Oktober mit einem Studium beginnen. „Die Saison beim TuS N-Lübbecke war für mich sehr gut, da ich hier den Handball und meine Ausbildung am Besten kombinieren konnte. Zudem war das Verhältnis zu meinen Mitspielern, insbesondere zu meinem Torhüterkollegen Nikola Blazicko wirklich super“, sagt Buhrmester. „Ich denke, ich habe auch meinen Teil dazu beigetragen, um den TuS N-Lübbecke schnellstmöglich wieder in die 1. Bundesliga zu bringen“, erklärt der 24-jährige. Einen neuen Arbeitgeber kann Buhrmester derzeit noch nicht vorweisen. „Mein Berater und ich stehen mit mehreren Vereinen in Kontakt. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich in Zukunft den Handball und das Studium unter einen Hut bringen kann“, so Buhrmester.

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