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Tabellen Block

Tabelle 1. Liga Männer

P Team Pkt Diff
1 Kiel 61:7 225
2 Flensburg 54:14 210
3 Hamburg 54:14 170
4 Kronau 52:16 135
5 Nordhorn 50:18 95
6 Gummersbach 41:27 56
7 Lemgo 39:29 46
8 Magdeburg 37:31 64
9 Göppingen 31:37 -5
10 Melsungen 29:39 -88
11 Grosswallstadt 26:42 -91
12 Berlin 25:43 -77
13 Balingen 24:44 -89
14 Wetzlar 21:47 -83
15 Minden 18:50 -116
16 Essen 18:50 -126
17 Lübbecke 18:50 -145
18 Wilhelmshaven 14:54 -181

Resultate Block

Spiele Block

Spiele 1. Liga Männer

Wednesday 03.09.08 20:15
Flensburg - Balingen
Wednesday 03.09.08 20:15
Kiel - Dormagen
Wednesday 03.09.08 20:15
Magdeburg - Essen
Wednesday 03.09.08 20:15
Grosswallstadt - Kronau
Wednesday 03.09.08 20:15
Hamburg - Wetzlar
Wednesday 03.09.08 20:15
Berlin - Stralsund
Wednesday 03.09.08 20:15
Lemgo - Melsungen
Wednesday 03.09.08 20:15
Göppingen - Gummersbach
Wednesday 03.09.08 20:15
Nordhorn - Minden
Saturday 06.09.08 00:00
Kronau - Hamburg

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Handball Bundesliga Männer: Werner Fischer, Geschäftsführer der TSG Friesenheim und Mitglied des Vorstandes der TOYOTA HBL, im Interview

Handball Bundesliga Männer

Gerade einmal sieben Jahre war Werner Fischer alt, als er seine Handballkarriere bei der TSG Friesenheim begann. Heute, 40 Jahre später, kümmert sich der hauptberufliche Versicherungskaufmann und Vater von vier Kindern als Geschäftsführer des Klubs um die wirtschaftlichen Belange. Bis 1991 allerdings war er als Spieler und Trainer immer seinem Verein treu, ehe er bis 1996 als Coach in anderen Vereinen arbeitete. Danach kehrte er zurück zu seinem Verein, zunächst als Sportlicher Direktor, seit 1997 als Geschäftsführer. Doch damit nicht genug: Seit drei Jahren ist der 47-Jährige Mitglied des Vorstandes der TOYOTA HBL. Und als solcher unterstützt er den Antrag, ab der Saison 2010/2011 eine eingleisige 2. Liga zu schaffen. Schon am Samstag soll die Mitglieder-Versammlung der HBL darüber befinden. Arnulf Beckmann sprach mit ihm.

Die 2. Liga soll eingleisig werden. Wie konkret ist diese Idee?
Fischer:
Diese Idee ist sehr konkret. Schon am Wochenende wird die TOYOTA HBL auf ihrer Mitgliederversammlung in Dortmund über einen konkreten Antrag des Vorstandes abstimmen und entscheiden. Dazu kommen am Freitagabend sämtliche Zweitligavertreter zu einem Gedankenaustausch zusammen, wo noch einmal über die Ergebnisse der mehr als einjährigen Arbeit einer eigens dafür eingesetzten Arbeitsgruppe diskutiert werden soll.

Glauben Sie daran, dass die sportliche Qualität sich entsprechend verbessern kann?
Fischer:
Die 2. Liga besitzt schon heute ein gutes Niveau, so ist es nicht. Aber das Ganze kann durch die Zusammenlegung der beiden Ligen noch einmal erhöht werden. Das hilft den Teams, den Sprung von der 2. zur 1. Liga zu verkürzen.

Auch in Sachen Professionalisierung könnten die übrig bleibenden Zweitligisten einen gewaltigen Sprung nach vorne machen.
Fischer:
Auch das. Es soll zwar auch weiterhin vornehmlich am Wochenende gespielt werden, aber sicher ist auch, dass die Professionalisierung weiter vorangetrieben werden muss. Die Eingleisigkeit der 2. Liga und die damit einhergehende Bündelung der Kräfte beschleunigt das Ganze.

Besserer Sport, mehr Professionalität – ist das die Formel, um dem Zweitligahandball hierzulande zu mehr Popularität zu verhelfen?
Fischer:
Ich denke, dass die 2. Liga schon jetzt sehr populär ist. Das belegen die erstaunlichen Zuschauerzahlen. Aber mit der Zusammenlegung der Ligen können wir zum Beispiel unser Bemühen um mehr Medienpräsenz weiter vorantreiben. Hbl.tv übertrug ja jüngst bereits die Relegationsspiele. Die eingleisige 2. Liga wird für die Medien definitiv noch interessanter.

In Sachen Vermarktung kann das dem Handball doch nur dienlich sein.
Fischer:
Mit Sicherheit. Bisher ist die zweigeteilte 2. Liga in erster Linie für regionale Sponsoren interessant. Erhöhen wir die Qualität, werden die 18 Zweitligisten auch für überregionale Sponsoren von Interesse sein.

Wo sehen Sie Gefahren? Könnten zum Beispiel alte, traditionsreiche Standorte verloren gehen?
Fischer:
Die Gefahr sehe ich weniger. Die Schaffung der eingleisigen 2. Liga in Verbindung mit der Regionalliga-Reform, auf die wir als HBL keinen Einfluss haben, wird dazu führen, dass auch die Regionalliga an Bedeutung gewinnt.

Bleibt die eingleisige 2. Liga eine offene Gesellschaft oder könnte die Lücke zwischen Profihandball und den Amateurklassen zu groß werden?
Fischer:
Vereine, die gegenwärtig in der 2. Liga spielen, den Sprung in die eingleisige Liga aber nicht schaffen, werden schlussendlich dazu beitragen, dass auch in der Regionalliga anders gearbeitet werden muss. Das halte ich ohnehin für erforderlich. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. HSC 2000 Coburg hatte schon zu Regionalligazeiten professionelle Strukturen geschaffen, sodass dieser Klub vom Aufstieg keineswegs überrascht wurde. Ich denke, so muss es künftig auch bei andern Klubs sein.

Und wie ist Ihre persönliche Sicht der Dinge? Immerhin sind Sie nicht nur Vorstandsmitglied, sondern auch Geschäftsführer eines Zweitligavereins.
Fischer:
Mein Standpunkt ist da eindeutig. Ich bin davon überzeugt, dass wir die eingleisige 2. Liga brauchen, damit uns die 1. Liga nicht komplett abhängt. Ob mein Verein TSG Friesenheim dabei sein wird oder nicht, haben wir zunächst einmal selbst in der Hand. Selbst wenn wir es nicht schaffen, dabei zu sein, ändert das nichts an meinem Standpunkt. Die TSG hat in den vergangenen Jahren verstärkt auf die Jugendarbeit gesetzt und wird in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit mit jungen deutschen Spielern weiter intensivieren, sodass wir auch in der Regionalliga gut aufgestellt sein werden.

(Das Gespräch führte Arnulf Beckmann) _RELATEDARTICLES:
_POSTEDBY jhollaender on Monday, 23. June 2008 
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