By: Jörg Holländer (jhollaender) 2008.05.28

Seitdem hat der 196cm große Keeper seine Karriere beim Kreisrivalen weiter vorangetrieben und sich zu einem festen Bestandteil des Mindener Bundesligakaders weiterentwickelt. In der abgelaufenen Saison sicherte er mit seinen Leistungen, besonders in den Heimspielen gegen die MT Melsungen und den SC Magdeburg, seiner Mannschaft wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Im Februar 2008 wurde „Burmi“ allerdings in seiner Entwicklung schmerzhaft zurückgeworfen - der 23-jährige brach sich das Wadenbein, was gleichzeitig das Saisonende für ihn bedeutete.

Da Minden in der Winterpause mit Sven-Erik Medhus und Milan Kosanovic zwei weitere Torhüter nachverpflichtete, spielt Buhrmester keine Rolle mehr im zukünftigen Personalkonzept von Trainer Richard Ratka. Björn Buhrmester sieht im Wechsel zum TuS N-Lübbecke eine große Chance. „Der TuS N-Lübbecke ist eine erstklassige Adresse im deutschen Handball und ein Verein mit sehr viel Tradition. Ich freue mich, für den TuS spielen zu dürfen und möchte meinen Beitrag am Projekt Wiederaufstieg leisten.“ Mit der Verpflichtung von „Burmi“ ist auch klar, dass sich die Wege von Dennis Klockmann und den „Rot-Schwarzen“ nach einem halben Jahr gemeinsamer Arbeit wieder trennen werden. Klockmann besaß beim TuS einen Vertrag, der nur für die erste Bundesliga Gültigkeit besaß.

Zudem konnten die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke am heutigen Tage weitere Abgänge verkünden. So werden die Verträge mit Nico Greiner, Jakub Szymanski, Josip Cale, Christian Hildebrand und Sergo Datukashvili nicht verlängert. Kreisläufer Greiner wechselte im Sommer 2005 vom TV Gelnhausen zum TuS N-Lübbecke und war in dieser Saison der dienstälteste Spieler bei den Rothemden. Szymanski, der am kommenden Samstag in Prag seine Freundin Maria heiraten wird, besaß beim TuS nur einen Vertrag für die erste Bundesliga.

Für Cale und Datukashvili ist das Kapitel TuS N-Lübbecke nach nur einer Saison wieder beendet. Während der Kroate Cale sich beim TuS nie richtig durchsetzen konnte, avancierte der Georgier Datukashvili in seiner ersten Saison zum erfolgreichsten Torschützen bei den Ostwestfalen. Nicht mehr auf Torejagd für die „Rot-Schwarzen“ wird auch Christian Hildebrand gehen. Der 22-jährige entwickelte sich innerhalb von vier Monaten zum Lübbecker Publikumsliebling, möchte aber weiterhin in der „Stärksten Liga der Welt spielen.“ „Wir hätten vor allem Christian gerne bei uns behalten, müssen seine Entscheidung aber respektieren und akzeptieren “, sagt Feric.

Bereits seit längerer Zeit stehen die beiden Abgänge von Petr Hazl (ASV Hamm) und Birkir Ivar Gudmundsson fest. „Wir wünschen allen Spielern, die uns verlassen, viel Erfolg bei ihrem weiteren sportlichen Werdegang“, so Teammanager Zlatko Feric.

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