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Tabellen Block

Tabelle 1. Liga Männer

P Team Pkt Diff
1 Kiel 61:7 225
2 Flensburg 54:14 210
3 Hamburg 54:14 170
4 Kronau 52:16 135
5 Nordhorn 50:18 95
6 Gummersbach 41:27 56
7 Lemgo 39:29 46
8 Magdeburg 37:31 64
9 Göppingen 31:37 -5
10 Melsungen 29:39 -88
11 Grosswallstadt 26:42 -91
12 Berlin 25:43 -77
13 Balingen 24:44 -89
14 Wetzlar 21:47 -83
15 Minden 18:50 -116
16 Essen 18:50 -126
17 Lübbecke 18:50 -145
18 Wilhelmshaven 14:54 -181

Resultate Block

Spiele Block

Spiele 1. Liga Männer

Wednesday 03.09.08 20:15
Flensburg - Balingen
Wednesday 03.09.08 20:15
Kiel - Dormagen
Wednesday 03.09.08 20:15
Magdeburg - Essen
Wednesday 03.09.08 20:15
Grosswallstadt - Kronau
Wednesday 03.09.08 20:15
Hamburg - Wetzlar
Wednesday 03.09.08 20:15
Berlin - Stralsund
Wednesday 03.09.08 20:15
Lemgo - Melsungen
Wednesday 03.09.08 20:15
Göppingen - Gummersbach
Wednesday 03.09.08 20:15
Nordhorn - Minden
Saturday 06.09.08 00:00
Kronau - Hamburg

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HSG Düsseldorf: HSG mit starker Leistung zum Sieg in Hildesheim

HSG Düsseldorf

2.300 Zuschauer, darunter rund 100 mitgereiste Fans aus Düsseldorf, sahen ein packendes erstes Relegationsspiel zwischen Eintracht Hildesheim und der HSG Düsseldorf. Mit einer starken Leistung verschafften sich die Blau-Gelben mit 30:29 (12:13)-Erfolg beim Nord-Vizemeister eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel. Maik Makowka (7) und Valdas Novickis (6) waren in der SparkassenArena die besten Torschützen der HSG, bei Eintracht erzielte der ehemalige Nationalspieler Sven Lakenmacher (8/5) die meisten Treffer. Das Rückspiel findet am Freitag, 16. Mai 2008 um 19.30 Uhr im Burg-Wächter Castello statt.

Nach sechsstündiger Busfahrt erreichten die Fans der Düsseldorfer die SparkassenArena mit einer Punktlandung zum Spielbeginn, der deshalb um fünf Minuten nach hinten verschoben wurde. Georgi Sviridenko war bereits einen Tag zuvor nach Hildesheim gereist, um sich optimal auf dieses Spiel vorzubereiten. So absolvierte die Mannschaft in Hildesheim zwei Trainingseinheiten und war im Hotel Berghölzchen bestens versorgt.

Der Düsseldorfer Coach vertraute bis auf eine Ausnahme auf seine Stammsieben, die auch in den letzten Wochen begannen: Almantas Savonis im Tor, Frank Berblinger und Marcel Wernicke auf Außen, Patrick Fölser am Kreis sowie Frantisek Sulc, Valdas Novickis und Maik Makowka, der rechtzeitig zum Spiel in Hildesheim fit wurde. Max Ramota kam in der Deckung für den Halbrechten.

Beide Teams begannen nach Anpfiff der Unparteiischen Hagen Becker und Axel Hack vorsichtig, tasteten sich ab. Dennoch erwischte der Vizemeister aus dem Norden den besseren Start gegen den „Vize“ aus dem Süden. Der Österreicher Markus Wagesreiter erzielte in der 2. Spielminute das 1:0 und legte zwei weitere Treffer bis zur 5. Minute nach. Hildesheim führte mit 3:1, Maik Makowka hatte in der 4. Minute zum zwischenzeitlichen 1:2 getroffen.

Doch die HSG bot eine starke Leistung und glich in 15. Minute durch einen weiteren Treffer des gut aufgelegten Maik Makowka zum 6:6 aus. Zwei Minute später bescherte Frantisek Sulc mit seinem ersten Treffer für die erste Führung der Blau-Gelben. Die Fans bejubelten den Treffer zum 8:7 für das Team von Georgi Sviridenko.

Eine doppelte Unterzahl – erst musste Frank Berblinger auf die Bank, anschließend erhielten die Blau-Gelben eine weitere Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers – überstanden die Düsseldorf mit nur einem Gegentor – Sven Lakenmacher traf per Siebenmeter in der 20. Minute zum 9:8 für Hildesheim.

Auch wenn sich Hildesheim bis zur 24. bzw. 26. Minute mit 11:8 / 12:9 absetzen konnte – es war die höchste Führung der Gastgeber im ganzen Spiel – gestalteten die Düsseldorfer die erste Halbzeit ausgeglichen. So zahlte sich auch der Torhüterwechsel – Matthias Puhle kam für den an diesem Tage glücklosen Almantas Savonis – in der 24. Minute aus. Puhle wehrte vier Bälle in der ersten Halbzeit ab, Valdas Novickis erzielte einen lupenreinen Hattrick und glich so in der 28. Minute zum 12:12 aus. Der ehemalige Essener Eryk Kaluzinski sorgte eine Minute vor der Pause für die 13:12-Halbzeitführung der Gastgeber.

Nach der Pause konnten die Gäste in der 37. Minute zum 16:16 durch Frantisek Sulc ausgleichen, wenig später erzielte Patrick Fölser mit seinem ersten Treffer die zweite Führung der Düsseldorfer. Nun sollte die beste Phase der Düsseldorfer beginnen, in der man in allen Belangen überlegen war. Über ein 21:19 (44. Minute) setzten sich die Gäste auf 26:21 (53. Minute) ab.

Bezeichnend auch der Einsatz beim Treffer zum 25:21. Hildesheim war im Angriff, Philipp Pöter holt sich den Ball und leitet den Tempogegenstoß mit einem Pass auf den bärenstarken Marcel Wernicke, der insgesamt fünf Treffer erzielte, ein – der Linksaußen sieht den besser postierten Rechtsaußen und Frank Berblinger traf mit einem ersten Feldtor zum 25:21.

Zwei Minuten vor dem Ende führten die Düsseldorfer noch mit 30:26. Valdas Novickis kassierte kurze Zeit später eine Zeitstrafe, Hildesheim verkürzte in Überzahl und mit einer Schlussoffensive noch auf 29:30.

Mit diesem Ergebnis haben sich die Düsseldorfer eine hervorragende Ausgangslage verschafft, doch entschieden ist noch nichts. Am kommenden Freitag, 16. Mai 2008, kommt es im Burg-Wächter Castelleo um 19.30 Uhr zum Rückspiel zwischen der HSG Düsseldorf und Eintracht Hildesheim. Dann wollen die Mannen um Georgi Sviridenko die Leistung aus dem Hinspiel bestätigen und die 2. Relegationsrunde erreichen.

Die Düsseldorfer zeigten in Hildesheim einen deutlichen Aufwärtstrend im Vergleich zu den Spielen der vergangenen Wochen. Die Leistungssteigerung zeigte sich sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Auch die Rückkehr von Maik Makowka machte sich bemerkbar: Der Halbrechte war mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze der Blau-Gelben.

Statistik:
Eintracht Hildesheim:

Arunas Vaskevicius (1. bis 60. Minute, 18/1 Paraden), Andreas Stange (bei einem Siebenmeter, 0 Paraden), Christoph Trinks (n.e.)
Sven Lakenmacher (8/5), Dimitrios Tzimourtos (3), Georgi Nikolov (3), Michael Hoffmann (4/1), Magnus Andersen (3), Mike Hairston, Viatcheslav Gorpishin, Leif Anton (2), Markus Wagesreiter (4), Eryk Kaluzinski (2), Marcus Schiech, David Kreckler

HSG Düsseldorf:
Almantas Savonis (1. bis 24. Minute, 4/2 Paraden), Matthias Puhle (24. bis 60. Minute, 11 Paraden)
Florian von Gruchalla (n.e.), Robert Heinrichs (n.e.), Frank Berblinger (5/3), Robert Runge (n.e.), Maik Makowka (7), Max Ramota, Patrick Fölser (3), Valdas Novickis (6), Marcel Wernicke (5), Philipp Pöter, Frantisek Sulc (4)

Schiedsrichter: Hagen Becker und Axel Hack, beide aus Halberstadt

Zeitstrafen:
Eintracht: 2 (42. Anton)
HSG: 14 (19. Berblinger, 20. Fölser (Wechselfehler), 32. Pöter, 36. Wernicke, 47. Novickis, 52. Ramota, 58. Novickis)

Siebenmeter:
Eintracht: 8/6 (14. Hoffmann scheitert an Savonis, 55. Savonis hält gegen Lakenmacher)
HSG: 4/3 (13. Berblinger scheitert an Vaskevicius)

Auszeiten:
Eintracht: 29:24 Minute und 49:33 Minute
HSG: 22:31 Minute und 58:52 Minute

Spielfilm:
1:0 (2.), 3:1 (5.), 4:3 (9.), 7:7 (16.), 9:8 (20.), 11:8 (24.), 12:9 (26.), 12:12 (28.), 13:12 (Halbzeit)
14:12 (31.), 16:14 (34.), 18:18 (40.), 20:21 (45.), 21:23 (50.), 22:26 (53.), 24:27 (55.), 26:30 (58.), 29:30 (Endstand)

Zuschauer: 2.300

Stimmen:
Georgi Sviridenko:
Wir haben heute ein gutes und auch spannendes Handballspiel gesehen. Beide Mannschaften haben sehr vorsichtig begonnen, haben sich abgetastet. Sicherlich sind wir nicht glücklich ins Spiel gekommen. Aber wir haben mit Einsatz und Kampf ins Spiel gefunden und uns gesteigert. Wir haben, wie wir es uns auch vorgenommen haben, im Angriff sehr diszipliniert gespielt und auch unsere Abwehr stand sicher. Nun müssen wir das Ergebnis eine Woche lang vergessen. Wir müssen im Rückspiel mit derselben kämpferischen Leistung und derselben Einstellung ins Spiel gehen und dann sehen, was nun geht.

Gerald Oberbeck: Wir haben heute zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen. Für uns hätte das Spiel deutlich schlechter ausgehen können, Düsseldorf führte schon 30:26 zwei Minuten vor dem Ende. Solche Spiele werden durch Kleinigkeiten entschieden – etwas Glück, die Anzahl der Fehler. Unser Innenblock stand nicht gut, im Angriff haben wir unsere Linie verloren. Aber wir wollen das Spiel in Düsseldorf noch drehen, das ist kein Zweckoptimismus.

Frank Flatten: Wir haben heute überragend gespielt, die Mannschaft hat bis zum Umfallen gekämpft. Nun ist es unsere Aufgabe die Halle für das Rückspiel zu füllen. Die Mannschaft hat sich deutlich gesteigert. Hildesheim wurde heute in der SparkassenArena durch ein großartiges Publikum getragen. Wir haben bislang noch überhaupt nichts erreicht, wir müssen nächsten Freitag genauso engagiert spielen, wie wir das heute getan haben.

Max Ramota: Wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung geboten, die Stimmung in der Truppe ist hervorragend. Sicherlich hat uns auch die Tatsache, dass uns niemand etwas zugetraut hat, etwas motiviert. Ausschlaggebend war heute sicherlich die Tagesform, noch haben wir nichts erreicht, auch wenn der Sieg in Hildesheim sicherlich ein Erfolg ist.

Jens Sieberger: Das war heute ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben die erhoffte Leistungssteigerung bieten können und haben mit Leidenschaft gekämpft.

Marcel Wernicke: Es ist gerade einmal Halbzeit in der 1. Relegationsrunde, wir führen mit einem Tor. Sicherlich ist das ein gutes Ergebnis für uns und auch unsere Zuschauer. Alles ist noch offen, nun brauchen wir die Unterstützung der Fans.

(Markus Hausdorf) _RELATEDARTICLES:
_POSTEDBY Jörg Holländer on Saturday, 10. May 2008 
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