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Tabelle 1. Liga Männer

P Team Pkt Diff
1 Kiel 57:7 204
2 Flensburg 54:10 215
3 Hamburg 52:12 167
4 Kronau 48:16 124
5 Nordhorn 46:18 91
6 Gummersbach 39:25 54
7 Lemgo 39:27 48
8 Magdeburg 35:31 62
9 Göppingen 31:33 12
10 Melsungen 28:38 -88
11 Grosswallstadt 26:38 -82
12 Berlin 25:41 -73
13 Balingen 22:44 -94
14 Wetzlar 21:45 -74
15 Essen 17:49 -126
16 Minden 16:50 -117
17 Lübbecke 16:50 -149
18 Wilhelmshaven 14:52 -174

Resultate 1. Liga Männer

Sonntag 11.05.08 15:00
Berlin - Lemgo 32:31 (14:14)
Samstag 10.05.08 17:00
Melsungen - Balingen 32:29 (17:14)
Samstag 10.05.08 15:00
Minden - Lübbecke 27:33 (10:16)
Samstag 10.05.08 15:00
Wetzlar - Essen 28:30 (14:14)
Samstag 10.05.08 15:00
Magdeburg - Wilhelmshaven 33:27 (16:12)
Samstag 03.05.08 19:00
Balingen - Wetzlar 28:25 (14:11)
Samstag 03.05.08 15:00
Lemgo - Lübbecke 33:31 (18:12)
Samstag 03.05.08 15:00
Magdeburg - Flensburg 32:28 (14:10)
Samstag 03.05.08 15:00
Wilhelmshaven - Grosswallstadt 30:30 (14:14)
Samstag 03.05.08 15:00
Essen - Göppingen 27:30 (11:14)
Mittwoch 30.04.08 20:15
Hamburg - Berlin 41:28 (19:12)
Mittwoch 30.04.08 20:15
Kiel - Nordhorn 34:24 (16:11)
Dienstag 29.04.08 20:15
Minden - Kronau 27:30 (14:13)
Sonntag 27.04.08 17:00
Berlin - Kiel 26:27 (11:13)
Sonntag 27.04.08 15:00
Lemgo - Hamburg 29:29 (17:16)

Spiele 1. Liga Männer

Mittwoch 14.05.08 20:15
Kronau - Flensburg
Mittwoch 14.05.08 20:15
Nordhorn - Hamburg
Mittwoch 14.05.08 20:15
Göppingen - Kiel
Mittwoch 14.05.08 20:15
Grosswallstadt - Gummersbach
Samstag 17.05.08 15:00
Nordhorn - Lemgo
Samstag 17.05.08 15:00
Lübbecke - Berlin
Samstag 17.05.08 15:00
Flensburg - Minden
Samstag 17.05.08 15:00
Wilhelmshaven - Kronau
Samstag 17.05.08 15:00
Gummersbach - Magdeburg
Samstag 17.05.08 15:00
Balingen - Grosswallstadt
Samstag 17.05.08 15:00
Essen - Melsungen
Samstag 17.05.08 15:00
Kiel - Wetzlar
Samstag 17.05.08 15:00
Hamburg - Göppingen

HSG Düsseldorf: Entscheidung um Platz 2 nach Niederlage in Willstätt vorerst vertagt

HSG Düsseldorf

Die Handballer der HSG Düsseldorf konnten sich am drittletzten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga Süd den 2. Platz noch nicht vorzeitig sichern. Im Spitzenspiel beim Tabellendritten TV Willstätt-Ortenau verlor die Sviridenko-Truppe mit 27:32 (14:16). Vor den beiden letzten Spieltagen haben die Düsseldorfer drei Punkte Vorsprung auf die Südbadener, die noch in Korschenbroich und gegen Bittenfeld antreten müssen. Mit einem Erfolg am Samstag gegen die bereits abgestiegene HSG Gensungen/Felsberg wollen sich die Blau-Gelben die Teilnahme an der Relegation endgültig sichern.

Bereits am Dienstagmittag machte sich die HSG Düsseldorf auf den Weg in den Süden, um sich auf das Spitzenspiel am Mittwochabend beim TV Willstätt-Ortenau vorzubereiten. In Ringsheim – im Hotel Heckenrose, das der ehemalige Düsseldorfer Daniel Sdunek den Blau-Gelben empfahl – nächtigte die Mannschaft rund 40 Kilometer von der Hanauerlandhalle entfernt. Die Fahrt nach Südenbaden traten die Düsseldorfer allerdings ohne den Verletzten Maik Makowka an.

Der Halbrechte stellte sich am Mittwochmorgen erneut bei Mannschaftsarzt Dr. Thomas Pauly vor. „Bei der Kernspintomografie wurde Gott sei Dank kein Riss festgestellt“, so Frank Flatten. „Maik hat eine Oberschenkelzerrung mit starken Schmerzen. Aus diesem Grunde haben wir darauf verzichtet, dass er noch nach Willstätt nachreist. In den nächsten Wochen brauchen wir einen Linkshänder.“ Auch sein Einsatz im letzten Heimspiel der Saison am Samstagabend gegen die HSG Gensungen/Felsberg ist mehr als fraglich.

Die HSG begann mit Almantas Savonis im Tor, Valdas Novickis als Spielmacher sowie Frantisek Sulc (Links) und Philipp Pöter (Rechts), der den verletzten Maik Makowka ersetzte. Auf Außen setzte Georgi Sviridenko auf Frank Berblinger und Marcel Wernicke, am Kreis begann Patrick Fölser. In der Deckung kam Max Ramota für Philipp Pöter.

Den Gastgeber vom TV Willstätt-Ortenau war es vorbehalten die 1:0-Führung im vermeintlichen Spitzenspiel vor 2.000 Zuschauern in der ausverkauften Hanauerlandhalle zu erzielen. Grzegorz Garbacz konnte Almantas Savonis in der ersten Spielminute überwinden.

In den ersten zwanzig Minuten sollten die Zuschauer ein spannendes und völlig offenes Spiel zu sehen bekommen – die Führung wechselte hin und her. Die Gäste aus Düsseldorf konnten nach sieben Minuten durch Frank Berblinger per Siebenmeter zum 3:3 ausgleichen – eine Minute später trug sich auch der slowakische Nationalspieler in Reihen der Blau-Gelben in die Torschützenliste ein – Frantisek Sulc ließ Matthias Ritschel, der den Vorzug vor Daniel Sdunek erhielt, keine Chance. Die Gäste führten in der 8. Minute mit 4:3.

Erst als Goran Suton in der 22. Minute die Torhüter tauschte und den ehemaligen Düsseldorfer Daniel Sdunek ins Gehäuse beorderte, sollte sich der TV Willstätt-Ortenau über ein 13:11 (23. Minute) bis auf 16:13 (30. Minute) absetzen. Sdunek wehrte in den letzten acht Minuten vor der Pause dreimal sehr stark ab. Frank Berblinger konnte noch vor der Pause zum 14:16 verkürzen.

Nach dem Pausentee konnten die Düsseldorfer dann im Zwei-Minuten-Takt den 14:16-Rückstand in eine 17:16-Führung umwandeln. Zweimal Frantisek Sulc (32. und 34. Minute) sowie Frank Berblinger (36. Minute) sorgten für die 1. Führung im zweiten Durchgang.

In der 46. Minute wechselte Georgi Sviridenko Matthias Puhle für den bis dahin nicht enttäuschenden Almantas Savonis (11/1 Paraden) ein, doch dem Youngster sollte an diesem Abend das Glück nicht zur Seite stehen – bis zum Ende der Partie konnte er gerade einmal einen Wurf abwehren.

Die Partie zwischen dem Tabellendritten vom TV Willstätt-Ortenau und dem Tabellenzweiten von der HSG Düsseldorf war leidenschaftlich, engagiert und umkämpft, beide Mannschaften egailisierten sich. Bis zur 49. Minute (Spielstand: 23:22) blieb die Partie völlig offen. Frantisek Sulc konnte Daniel Sdunek erneut überwinden, der Ball sprang an die Latte und sprang aus dem Tor – jeder in der Hanauerlandhalle hatte gesehen, dass der Ball mit vollem Umfang hinter der Linie landete und erst dann raus sprang – nur das Schiedsrichtergespann Bernd und Harald Andler nicht – sie gaben den Treffer nicht. Coach Georgi Sviridenko war so sehr über diese Szene verärgert, dass er vom schwäbischen Gespann sogar noch eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam – kein Ausgleich und nun sogar in Unterzahl.

Fortan schien die Gäste aus dem Rheinland den Faden völlig verloren zu haben, zumal Patrick Fölser eine Minute später auch noch die Rote Karte sah. Der österreichische Nationalspieler hatte Grzegorz Garbacz, der frei durch war, in den Wurfarm gegriffen – eine korrekte Entscheidung.

Philipp Pöter, der mit dem Treffer zum 25:26 in der 52. Minute den 1000. Treffer für die Düsseldorfer in dieser Spielzeit erzielen konnte, und Valdas Novickis sorgten für das 26:26-Unentschieden. Doch ausgerechnet Kapitän Jens Sieberger sollte die nächsten zwei Angriffe der Blau-Gelben nicht positiv gestalten. Erst scheiterte der 32-jährige an Daniel Sdunek, wenig später leistete er sich einen technischen Fehler, Willstätt nutzte dies konsequent – Jens Schöngarth und Michael Stock erhöhten auf 29:26 – als Frank Berblinger zwei Minuten vor dem Schluss nur die Latte traf, war die Entscheidung endgültig zugunsten des Tabellendritten aus Südbaden gefallen.

Am Ende gewann der TV Willstätt-Ortenau die Partie mit 32:27 (16:14) und hält das Rennen um Platz 2 somit weiter offen. Dennoch kann die HSG Düsseldorf am Samstagabend im Heimspiel gegen die HSG Gensungen/Felsberg, die bereits als 1. Absteiger feststeht, mit einem Sieg den 2. Platz endgültig sichern und sich so für die Relegation qualifizieren.

Statistik:
TV Willstätt-Ortenau:

Matthias RItschel (1. bis 22. Minute, 2 Paraden), Daniel Sdunek (22. bis 60. Minute, 8 Paraden), Marco Henne (n.e.)
Jens Schöngarth (10/2), Grzegorz Garbacz (6/3), Till Bitterlich (2), Marcus Helm, Michael Stock (3), Vladimir Temelkov (2), Felix Danner (5), Markus Schmelzle, Björn Gerber, Rafal Glinski (1), Martin Valo (3)

HSG Düsseldorf:
Almantas Savonis (1. bis 46. Minute, 11/1 Paraden), Matthias Puhle (46. bis 60. Minute, 1 Parade)
Florian von Gruchalla (n.e.), Robert Heinrichs, Frank Berblinger (7/3), Robert Runge (3), Jens Sieberger (1), Max Ramota (1), Patrick Fölser (1), Valdas Novickis (2), Marcel Wernicke (1), Philipp Pöter (3), Frantisek Sulc (8)

Schiedsrichter: Bernd Andler, Remseck und Harald Andler, Stuttgart

Zeitstrafen:
TVWO: 10 (15. Glinski, 24. Garbacz, 41. Bitterlich, 48. Bitterlich, 54. Schöngarth)
HSG: 14 (11. Sulc, 13. Sieberger, 18. Sulc, 20. Berblinger, 36. Ramota, 49. Sviridenko)

Rote Karte:
HSG: 50. Fölser

Siebenmeter:
TVWO: 6/5 (18. Schöngarth scheitert an Savonis)
HSG: 3/3

Auszeiten:
TVWO: 28:59 Minute
HSG: 22:55 Minute und 58:04 Minute

Spielfilm:
1:0 (1.), 4:4 (8.), 6:6 (12.), 10:10 (19.), 13:11 (23.), 13:12 (26.), 16:14 (Halbzeit)
16:17 (36.), 20:18 (40.), 22:21 (45.), 25:23 (50.), 26:26 (54.), 29:26 (58.), 32:27 (Endstand)

Zuschauer: 2.000 (ausverkauft)

Stimmen:
Georgi Sviridenko:
Glückwunsch an den Sieger, an meinen Kollegen Goran und seine Mannschaft. Ich denke die Zuschauer haben heute ein tolles Spiel gesehen, beide Mannschaften haben mit vollem Einsatz gespielt und einen tollen Kampf geboten. Man niemandem einen Vorwurf machen, beide Mannschaften haben Rückstände wieder aufgeholt. Einige komische Schiedsrichterentscheidungen haben uns aus der Bahn geworfen. Auch Maik Makowka hat uns gefehlt. Aber am Samstag haben wir es im Heimspiel gegen Gensungen selbst in der Hand, unser Ziel, den 2. Platz, zu erreichen.

Goran Suton: Eine Erfolgskrise kann man nur mit einem Erfolg beenden, ich bin froh, dass uns dies heute gegen Düsseldorf gelungen ist. Ich möchte meine Mannschaft beglückwünschen, denn sie hat nicht nur gut gekämpft, sondern sich auch taktisch gut verhalten. Die Zuschauer haben ein sehr gutes Spiel gesehen. Im Gegensatz zu den letzten Spielen hatten wir in der Schlussphase mehr Power. Ansonsten hatten wir heute ein tolles Publikum und eine tolle Kulisse hier in der Hanauerlandhalle für das Spitzenspiel.

Frank Flatten: Es ist schade, dass ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung entschieden wird. Der mögliche Ausgleich-Treffer wird nicht gegeben, obwohl der Ball klar über der Linie war, zudem erhalten wir eine Zeitstrafe für Reklamieren. Ansonsten hat die Mannschaft eine gute, vor allem kämpferische und engagierte Leistung geboten. Sicherlich hat uns heute Maik Makowka gefehlt auf Halbrechts gefehlt, so waren wir leichter auszurechnen.

(Markus Hausdorf) Ähnliche Artikel:
verfasst von Jörg Holländer am Donnerstag, 24. April 2008 
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