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So ging man in der 6. Minute erstmals in Führung (5:4), ehe dann Georgi Nikolov per Doppelschlag Hildesheim erstmals mit zwei Toren in Führung brachte (7:5 9.12). Bis zur 14. Minute hielt diese zwei Tore Führung, ehe sich nun die WHV- Abwehr festigte. So zwang man die Eintracht zu Fehlwürfen und kam zudem selbst zu Ballgewinnen, die man konsequent nutzte. So sorgte Fabian Hesslein zunächst per Tempogegenstoß zum10:10 Ausgleich (15.40), ehe eine Minute später Fabian wiederum per Tempogegenstoß den WHV mit 10.11 in Führung brachte. Bis zur 23. Minute blieb die Partie eng und ausgeglichen, ehe dann Hildesheim mit dem kuriosesten Tor des Spiels wieder in Führung ging. So nutzte der kaum zu stoppende Michael Hoffmann einen Lattentreffer von Gustaf Samuelsson aus, holte sich den Abpraller und erzielte per Heber über den raus gelaufenen Holger Eilts ins leere Tor seinen siebten Treffer, was für Jubel beim Publikum sorgte. In dieser Phase unterliefen dem WHV zudem noch weitere Fehlwürfe, die Hildesheim bis zur 27. Minute in eine drei Tore Führung umwandelte. Jedoch kämpfte der WHV weiter verbissen um jeden Ball und kam zu Ballgewinnen, die sowohl Michael Binder als auch Lasse Arvidsson per Tempogegenstoß nutzten, so dass beide Teams beim Stande von 19:18 für die Eintracht die Seiten wechselten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte dann die Eintracht Führung weiter anwachsen. Zwar glich unser Team in Unterzahl durch Johannes Krause zum 19:19 aus (30:51), aber Hildesheim nutzte sowohl die Zeitstrafe als auch technische Fehler des WHV um wieder mit drei Toren in Führung zu gehen (22:19 32.49). Bis zur 35. Minute, nach dem 12.Treffer von Michael Hoffmann zum 24:20, hielt der drei Tore Vorsprung, ehe nun die Minuten des WHV kamen. Dank einer starken Abwehr kam man zu Ballgewinnen und verkürzte dank zweier Treffer von Johan Andersson und einem Treffer von Lasse Arvidsson wieder bis auf ein Tor (24:23 37. Minute). Jedoch sollte der Ausgleich nicht fallen. Dieses lag zum einen an Abspielfehlern im WHV- Spiel als auch der Treffsicherheit von Michael Hoffmann vom Siebenmeterpunkt (10 von 10 Siebenmetern), so dass die Eintracht Führung hielt und bis zur 44. Minute beim Stande von 29:25 auf vier Tore ausgebaut wurde. Jedoch zeigte der WHV Moral und Kampfgeist und kämpfte sich immer wieder bis auf zwei Tore heran (29:27 46.Minute, 31:29 52.Minute und 32:30 54. Minute). Bis zum Ende blieb es also spannend, jedoch fehlte dann ein wenig die Clevernis beim WHV. So scheiterte man zu oft am guten Torwart Andreas Stange und nutzte zudem zwischen der 55.-57. Minute eine 6:4 Überzahl nicht konsequent aus. So gewann am Ende Hildesheim mit 35:31, wobei der WHV durchaus die Chance gehabt hätte, in die zweite Runde einzuziehen. Jedoch fehlte am Ende ein wenig die Clevernis und zudem wäre da noch Michael Hoffmann, der sich mit insgesamt 17 Toren in die Torschützenliste eintrug und Eintracht fast im Alleingang in die 2. Runde warf. Trotzdem zeigte der WHV über die gesamten 60 Minuten Kampfgeist und Moral, was positiv auf die kommende Aufgabe in Bremervörde am 6. September stimmt. Stimmen zum Spiel: Gerald Oberbeck (Trainer Eintracht Hildesheim): Ich bin heute sehr zufrieden. Für uns ist die Situation in dieser Saison schwierig, da wir einen großen Austausch von Leistungsträgern für neue junge Spieler vorzuweisen haben. Dafür haben wir dann auch in der Vorbereitung einiges Lehrgeld gegen die Mannschaften aus der ersten Bundesliga gezahlt. Jedoch habe ich schon nach dem letzten Spiel gegen Wetzlar gesagt, dass die Mannschaft einen Riesenschritt nach vorne gemacht hat. Das hat sie heute fortgesetzt, obwohl wir auch noch nicht 100 Prozent erreicht haben. Zudem muss ich heute dem besten Handballpublikum der zweiten Bundesliga für Ihre Unterstützung danken. Wir wollten heute von Anfang an gewinnen, was man auch auf dem Feld gesehen hat. Jedoch hat auch phasenweise die Abstimmung zwischen Deckung und Torwart noch nicht funktioniert, so dass wir uns dort verbessern müssen. Zudem hatten wir in der ersten Halbzeit beim Stande von 19:16 die Möglichkeit, weiter wegzuziehen, was wir aber durch eigene Fehler nicht geschaffen haben. Wir können auf die Leistung heute aufbauen und hoffentlich diesen Kick mit in das erste Spiel in Rostock nehmen. Eintracht Hildesheim: WHV 35:31 (19:18) Hildesheim: WHV: Zuschauer: ca.1200 |