Alle fünf Nationalspieler des HSV Handball, die am Wochenende um die Olympia-Qualifikation kämpften, lösten ihr Ticket für Peking. Sowohl Frankreich mit Guillaume und Bertrand Gille, als auch Polen mit Krzysztof und Marcin Lijewski und Kroatien mit Blazenko Lackovic setzten sich in ihren jeweiligen Qualifikationsgruppen als Tabellenerster durch.
In Paris siegte das französische Nationalteam sämtlich gegen Tunesien (34:25), Spanien (28:24) und Norwegen (28:23). Zu den drei Erfolgen steuerte Bertrand Gille neun Tore bei, Guillaume Gille traf sechsmal. Als Gruppenzweiter reist Spanien nach Peking.
Im polnischen Breslau spielte der Gastgeber zum Auftakt gegen Schweden remis (22:22). Durch Siege gegen Island (34:28) und Argentinien (28:26) schloss der Vize-Weltmeister die Qualifikations-Runde jedoch als Erster ab. HSV-Neuzugang Marcin Lijewski erzielte neun Treffer, sein Bruder Krzyzstof warf drei Tore. Als Gruppenzweiter sicherte sich Island die Teilnahme an den Olympischen Spielen.
Auch Kroatien hatte ein Heimspiel in der Qualifikation. In Zadar setzte sich der amtierende Olympiasieger gegen Japan (37:22), Russland (26:24) und Algerien (37:26) durch. Neu-HSVer Blazenko Lackovic war mit elf Treffern erfolgreich. Dimitri Torgovanov, der aus Verletzungsgründen nicht am Qualifikationsturnier teilnahm, freut sich mit dem Tabellenzweiten Russland über die Olympia-Qualifikation.