Nach dem mit acht Toren gewonnenen Hinspiel konnte der 1. FCN nun auch das Rückspiel gegen den Frankfurter HC vor eigenem Publikum klar mit 32:25 (17:16) gewinnen.
Zunächst konnten die Clubdamen zwei Fehler der Oderstädterinnen ausnutzen und mit 2:0 in Führung gehen. Doch dann schlichen Unkonzentriertheiten ein und es wurde zu viel über Einzelaktionen probiert. Die Folge war die Führung für Frankfurt/Oder (5:7, 7:8). Bis zur zwölften Minute war es fast ausschließlich Sara Walzik, die Nürnberg im Spiel hielt und fünf der bis dahin erzielten sieben Nürnberger Tore warf. Doch dann funktionierte die Abwehr etwas besser und beim 10:9 in der 16. Minute gingen die Müllerschützlinge erneut in Führung. Bereits in der ersten Halbzeit probierte Club-Trainer Herbert Müller neue Formationen aus. Sowohl im Angriff wie in der Abwehr bildeten u. a. Steffi Ofenböck, Petra Popluharova und Christina Rohde das Grundgerippe.
Nach der Halbzeit legte der Club einen Gang zu und erhöhte schnell auf 20:16. Zwei Tore von Frankfurt konnten der aggressiveren Abwehr und dem Tempospiel der Nürnbergerinnen keinen Abbruch tun. Aus dem 20:18 wurde ein 26:19 in der 48. Minute. Das Spiel war somit entschieden.
Gegner in den beiden Finalspielen wird der HC Leipzig sein. Das Hinspiel in Leipzig findet wahrscheinlich entgegen bisherigen Vermutungen am Samstag, dem 3. Mai um 17:00 Uhr in Leipzig statt. Sicher ist der Rückspieltermin am Sonntag, dem 11. Mai um 16:00 Uhr in Nürnberg. Und da wünscht sich Trainer Herbert Müller, dass die Halle nach dem Spiel in einen See aus Sekt verwandelt werde, natürlich nach gewonnener Meisterschaft.