Zu seinem Auswärtsspiel beim TBV Lemgo am Sonntag, 27. April, bricht das Team des HSV Handball bereits am Sonnabend aus Hamburg auf. Nach dem Abschlusstraining am Vormittag und dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen fährt der Mannschaftsbus um 14.00 Uhr in Richtung Halle in Westfalen ab. Quartier bezieht die Truppe von Trainer Martin Schwalb direkt im Gerry Weber Sportpark. Am Sonntag wechseln die Spieler des HSV Handball dann vom Hotel ins nahegelegene Stadion, ehe um 15.00 Uhr der Anwurf zum Spiel gegen den TBV Lemgo erfolgt.
HSV-Lazarett weiterhin groß
Trotz der einwöchigen Spielpause des HSV Handball ist die Verletztenliste der Hamburger nicht kürzer geworden. Weiterhin fehlen Oleg Velyky (Kreuzbandriss) und Matthias Flohr (Kreuzbandanriss). Stefan Schröder und Torsten Jansen warten seit Wochen auf ihr Comeback, doch auch am Sonntag ist ihr Einsatz fraglich. Zudem wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob Bruno Souza auflaufen kann. Der Brasilianer laboriert an einer Venenentzündung in der rechten Wade. Im Spiel gegen den Tabellensiebten wird hingegen Bertrand Gille, der noch unter einer gebrochenen Rippe leidet, aller Voraussicht nach ins Team des HSV Handball zurückkehren.
Martin Schwalb erwartet enges Spiel
„Das wird schon ein heißer Tanz. Für Lemgo geht es um die Europapokal-Quali, für uns um den Einzug in die Champions League“, fasst Martin Schwalb die Situation vor dem Spiel am Sonntag zusammen. „Wenn wir die Punkte haben wollen, um dann am Mittwoch gegen Berlin alle Trümpfe für die Königsklasse in der Hand zu haben, müssen wir aber hellwach sein“, fordert der Trainer des Tabellendritten. Die Mannschaft des HSV Handball kehrt nach Abpfiff der Partie am Sonntagabend mit dem Teambus in die Hansestadt zurück.