Wilhelmshavener HV : WHV verliert mit 26:23 bei den Füchsen Berlin

_POSTEDBY Jörg Holländer (jhollaender) on Friday, 25. April 2008
Wilhelmshavener HV

Am gestrigen Abend musste der Wilhelmshavener HV bei den heimstarken Füchsen aus Berlin antreten. Am Ende sollte dem WHV der erste Auswärtssieg der Saison nicht gelingen, was vor allem am überragenden Petr Stochl im Füchse- Tor lag.
In einer von Beginn an engen Partie ging der WHV schon nach 29 Sekunden durch Christian Köhrmann erstmals in Führung (0:1). Dieses sollte dann auch die einzige WHV- Führung im gesamten Spiel sein, zu Mal Berlin gleich im Gegenzug durch Stelmokas zum 1:1 ausglich. In den nun folgenden fünf Minuten gingen die Füchse ihrerseits erstmals in Führung und bauten diese durch Konrad Wilczynski in der 6. Minute sogar auf zwei Tore aus (3:1).

Jedoch kämpfte der WHV weiter und kam auch durch einen guten Christian Köhrmann wieder heran, der in der 7. Minute zum 3:3 ausglich. Bis zur 17.Minute blieb die Partie eng (6:6), ehe sich dann die Füchse Stück für Stück absetzten. Durch Paraden des starken Petr Stochl kamen die Füchse zu Ballgewinnen, die man in der Folge auch sofort in Tore ummünzte. So erspielte man sich wieder eine zwei Tore Führung (9:7), welche man zwischen der 20.-23. Minute sogar auf vier Tore ausbaute (11:7). Zwar versuchte der WHV nach wie vor alles, aber konnte bis zur Halbzeit nur noch auf drei Tore verkürzen, so dass beide Mannschaften beim Stande von 12:9 die Seiten wechselten.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgten die Füchse mit einem Blitzstart für die erste kleine Vorentscheidung in der Partie. Nach einem Doppelschlag von Markus Richwien sorgten die am Ende mit acht Treffern stärksten Füchse- Torschützen Konrad Wilczynski und Kjetil Strand dafür, dass sich Berlin in der 32. Minute erstmals mit sechs Toren absetzte (16:10). In der Folge hielten die Füchse ihren Vorsprung, obwohl der WHV nach wie vor alles versuchte, um diesen zu verkürzen. Zwar verkürzte man den Vorsprung bis auf vier Tore, jedoch scheiterte man dann zu oft am nach wie vor starken Petr Stochl. Dadurch stellten die Berliner den alten sechs Tore Vorsprung wieder her und bauten diesen sogar in der 48.Minute auf sieben Tore aus (23:16). Der WHV reagierte und brachte Holger Eilts für Adam Weiner ins Tor. Diese Hereinnahme sollte sich dann auch auszahlen, da Holger mit seinen Paraden den Angriffsschwung der Berliner stoppte. Die dadurch entstandenen Ballgewinne konnte der WHV in Tore ummünzen, so dass der Vorsprung der Berliner immer weiter schmolz. So verkürzte man zwischen der 49.-55.Minute von 24:17 auf 24:21. Jedoch sollte der WHV leider nicht noch näher an Berlin herankommen, so dass am Ende Berlin dank des starken Petr Stochl (25 Paraden) einen 26:23 Heimsieg feierte.
Somit muss der WHV am kommenden Samstag gegen MT Melsungen unbedingt punkten, um die kleine, aber noch vorhandene Chance auf den Klassenerhalt, zu erhalten.

Füchse Berlin : Wilhelmshavener HV 26:23 (12:9)

Berlin:
Stochl (1.-60./ 25 Paraden)
Wilczynski 8, Strand 8/4, Richwien 3, Bult 2, Caillat 2, Stelmokas 2, Kubisztal 1

WHV:
Weiner (1.-48.), Eilts (49.-60.)
C. Köhrmann 6, Christophersen 4, Schröder 4/3, Cehajic 3, Gylfason 3, Bonath 2, O. Köhrmann 1/1, Rui, Binder, Kelm

Zuschauer: 6.331
Schiedsrichter: Immel/Klein
Strafminuten: 12 (Schumann zweimal, El Fakharany zweimal, Richwien, Kubisztal)/ 14 (Schröder dreimal, C. Köhrmann zweimal, Binder, O. Köhrmann)
Siebenmeter: 5/4 (Wilczynski scheitert an Weiner) – 5/4 (Schröder scheitert an Stochl)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Schröder (60. dritte Zeitstrafe)