Handball-Zweitligist HSG Düsseldorf erwartet am 31. Spieltag die Mannschaft des HSC 2000 Coburg. Die Partie zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvierten findet am Freitagabend um 20 Uhr im Burg-Wächter Castello statt und wird vom Schiedsrichtergespann Andreas Pritschow und Marcus Pritschow aus Stuttgart geleitet. Gegen das Team aus Bayern wollen die Blau-Gelben einen weiteren Schritt in Richtung Relegation machen und die 29:33-Niederlage bei der HG Oftersheim/Schwetzingen vergessen machen.
„Wie wichtig die Partie gegen Coburg für uns ist, wissen wir alle“, sagt Georgi Sviridenko, der personell am Freitagabend aus dem Vollen schöpfen kann. Dennoch stört ihn im Vorfeld der Partie gegen den Aufsteiger etwas. „Die trügerische Ruhe und Sicherheit, dass wir vier Punkte Vorsprung auf Willstätt haben, stört mich“, erklärt Sviridenko. „Noch haben wir nichts erreicht.“
Mit dem HSC 2000 Coburg stellt sich am Freitagabend ausgerechnet eine Mannschaft vor, die in der Fremde stärker als zu Hause ist. Holte das Team aus Bayern in den bisherigen 15 Heimspielen gerade einmal 15:15 Punkte (7 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen), konnte man in fremden Hallen sage und schreibe 22:8 Punkte (10 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen) einfahren. Selbst beim feststehenden Aufsteiger TSV Bayer Dormagen konnte das Team von Altmeister Hrvoje Horvat am 7. Spieltag beim 31:31-Unentschieden einen Punkt entführen. Bislang verlor das Team aus Bayern nur bei der SG Wallau/Massenheim (28:33), dem TV Willstätt-Ortenau (25:35) und bei der TSG Münster (26:32).
„Für mich ist Coburg keine Überraschungsmannschaft“, so Georgi Sviridenko. „Im Team stehen alleine mit Vladimir Suma und Anton Lakisa Spieler, die auch über internationale Erfahrung verfügen.“ Anton Lakisa ist hinter David Breuer (218 Treffer, davon 52 per Siebenmeter) vom TV Korschenbroich zweitbester Torschütze mit 217 Treffern (davon 100 per Siebenmeter).
„Wir müssen in den letzten Spielen der Saison mit Herz, Leidenschaft, Kampf, Einsatz und absoluter Disziplin auftreten, um den 2. Platz zu erreichen“, so Frank Flatten. „Zudem benötigen wir auch unsere treuen Fans, die uns nach vorne peitschen.“ Auch Georgi Sviridenko hofft auf die Unterstützung der Zuschauer. „Die Fans erwartet ein tolles und interessantes Spiel gegen Coburg“, so der Coach der HSG.
Das Restprogramm im Kampf um Platz 2:
HSG Düsseldorf (2. Platz, 45:15 Punkte, 945:848 Tore, Tordifferenz: + 97)
Heimspiele: HSC 2000 Coburg (18.04.), HSG Gensungen/Felsberg (26.04.)
Auswärtsspiele: TV Willstätt-Ortenau (23.04.), TSG Münster (03.05.)
TV Willstätt-Ortenau (3. Platz, 41:19 Punkte, 934:860 Tore, Tordifferenz: + 74)
Heimspiele: HSG Düsseldorf (23.04.), TV Bittenfeld (03.05.)
Auswärtsspiele: SG Wallau/Massenheim (19.04.), TV Korschenbroich (26.04.)