Genau 135,99 Millionen Zuschauer verfolgten im Fernsehen die Spiele der Handball-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland. Die ARD erreichte dabei 68,5 Millionen Zuschauer, 53,36 Millionen schauten beim ZDF zu. Knapp 10 Millionen kamen über das Deutsche Sportfernsehen hinzu, wobei das WM-Halbfinale Polen gegen Dänemark mit 2,09 Millionen Kontakten den Spitzenwert bei Spielen ohne deutsche Beteiligung erreichte. „Das zeigt, dass während der WM auch das Interesse am gesamten Handballsport gewachsen ist“, sagt Stephan Schröder, Mitglied der Geschäftsleitung von Sport + Markt. Von den Fernsehsendern N24 und n-tv wurden sogar während der WM mehrere Pressekonferenzen live übertragen. Bei den Spielen mit dem DHB-Team wurde ein durchschnittlicher Marktanteil von hervorragenden 29,6 Prozent erreicht.
Die Befragung des Kommunikationsunternehmens ergab überdies, dass das Image-Profil der deutschen Handball-Nationalmannschaft teilweise um 70 Punkte stieg. Attribute wie kämpferisch (97 %), motiviert (96 %), erfolgreich (95 %), ehrgeizig (94 %) und teamorientiert (92 %) kletterten auf ein kaum mehr zu steigerndes Niveau. Beim Bekanntheitsgrad und den Sympathiewerten führt weiterhin Bundestrainer Heiner Brand die Skala der Handballer an. 89 % kennen den Bundestrainer, der als Spieler und auch als Trainer Weltmeister wurde. 88 % der Befragten finden ihn sympathisch oder sogar sehr sympathisch. „Das sind traumhafte Werte“, so Stephan Schröder. Brand am nächsten kommt sein Torhüter Henning Fritz (87 % und 86%), gefolgt von Christian Schwarzer (75 % und 80 %). Alle Spieler des Weltmeisterteams verfügen inzwischen über Bekanntheitswerte von weit über 50 Prozent. „Damit haben auch die einzelnen Protagonisten dieser Sportart den Durchbruch geschafft“, analysiert Stephan Schröder. Insgesamt bescheinigt er dem Handball nach dieser WM im eigenen Lande herausragende Topwerte.