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Die Jüngsten bei den Besten, TUSEM wieder erstklassig

Der TUSEM schafft die Sen sation und krönt eine perfekte Saison und ist schon 5 Spieltage vor Ende der Runde in die TOYOTA-HBL aufgestiegen. „Ein riesiges Kompliment an die gesamte Mannschaft, an Maik Handschke und alle Beteiligten ringsherum. Was sie in dieser Saison geleistet haben ist viel mehr als erwartet. Herzlichen Glückwunsch an alle das war/ist eine fantastische Saison“, so Geschäftsführer Niels Ellwanger nach einem rundum gelungenen Wochenende.

Denn die Margarethenhöher erledigten am Freitag insgesamt souverän ihre Heimspielaufgabe gegen den 1. VfL Potsdam und setzten so die Verfolger unter Druck. Der Tabellendritte Neuhausen kam in Emsdetten nicht über ein 29:29-Unentschieden hinaus, der SC DHfK Leipzig fiel durch das 27:33 bei der SG BBM Bietigheim vom fünften auf den siebten Platz zurück. Am Sonntag ließ dann auch der ThSV Eisenach durch das 22:29 in Rostock zwei Zähler liegen. Eine Top-3-Platzierung, der Aufstieg, ist bereits gesichert, am kommenden Samstag kann in Neuhausen gar Platz 2 fixiert werden. „Unser Ziel war es die junge Mannschaft kontinuierlich weiter zu entwickeln und einen Platz im Tabellenmittelfeld zu erreichen, was dann aber ablief war schon unglaublich“, so Prokurist Stephan Krebietke. „Ich bin wahnsinnig stolz wie schnell sich die Mannschaft gefunden und entwickelt hat“, so ein überglücklicher Trainer Maik Handschke.

Bereits kurz vor Saisonbeginn ereilte die Mannschaft der erste personelle Rückschlag durch die Kreuzbandverletzung von Felix Handschke, am ersten Spieltag zog sich dann auch Routinier Pavel Prokopec eine langwierige Verletzung zu. Mit 5:5 Zählern verlief der Saisonstart der jüngsten Mannschaft der eingleisigen 2. Liga durchaus noch etwas stotternd, doch der Auswärtserfolg beim bis zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagenen DHC Rheinland sollte eine Initialzündung sein. Ansta tt über Verletzungen zu lamentieren und über Neuzugänge nachzudenken, wurden die Ärmel hochgekrempelt, sprangen andere in die Bresche und letztlich unter der Führung von Maik Handschke mit mannschaftlicher Geschlossenheit und taktischer Disziplin zahlreiche Siege errungen. Auch die Integration der Neuzugänge klappte hervorragend, die rechte Angriffsseite mit Ole Rahmel (262/60) und Hannes Lindt (188/47) lehrte die Konkurrenz das Fürchten und auch der im Winter aus Düsseldorf zum Team gestoßene Julius Kühn integriert sich immer besser in die Mannschaft und war erst am Freitag gegen Potsdam mit acht Toren eine wichtige Stütze.

Nach der EM-Pause schien mit den Auswärtsniederlagen in Schwerin und Leipzig der Höhenflug des TUSEM jäh gestoppt, doch in den folgenden drei Monaten sollte das Handschke-Team nur noch eine einzige Partie verlieren, feierte zuletzt 8 Siege in Serie und bestand auch in de n Hexenkesseln von Erlangen und Bittenfeld. „Diese Mannschaft hat einen tollen Charakter, außerdem hat sie eine Konstanz an den Tag gelegt die man nicht für möglich gehalten hätte“, befindet Stephan Krebietke. „Wir freuen uns riesig über die Entwicklung dieser Mannschaft und nehmen das Abenteuer TOYOTA-HBL an. Der Aufstieg war eigentlich in zwei Jahren geplant, doch wir werden uns nicht verstecken und glauben an unsere Chance den Klassenverbleib zu erreichen.“

„In der Hinrunde haben wir die Rückschläge sehr gut weggesteckt, jeder hat eine Schippe drauf gepackt und inzwischen spielen wir richtig guten und attraktiven Handball“, blickt Maik Handschke auf die fantastische Saison zurück. Der TUSEM blickt jedoch auch optimistisch in die Zukunft. Die durchschnittlich über 2.000 Zuschauer, die jedes Heimspiel zu einem echten Erlebnis werden lassen und deren fantastische Unterstützun g von den Rängen auch zur besten Heimbilanz aller Zweitligisten (31:3) beitragen, sind ligaspitze. „Es macht großen Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten. Die Jungs sind hungrig und freuen sich auf die große Aufgabe in Liga 1. Auch die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und dem gesamten Verein und Umfeld ist sehr positiv. Danke an die Fans für die super Unterstützung, es bewegt sich einiges“, befindet Handschke. Der Dank des Teams gehört auch allen Partnern, die es ermöglichen den Spitzenhandball in Essen kontinuierlich nach vorne zu bringen.

Bei aller Freude ist jedoch allen bewusst, dass in der 1. Liga ein ganz anderer Wind weht. „Der Sprung ist gewaltig und ein Klassenverbleib in Liga 1 wäre mindestens so hoch zu bewerten wie der Aufstieg in diesem Jahr“, warnt Krebietke vor überhöhten Erwartungen an die dann auch im kommenden Jahr „jüngste Mannschaft der Liga.“ „Aber wir wollen uns dieser großen Aufgabe stellen und hoffen auch auf positive Signale aus dem Umfeld“, erklärt Krebietke. „Mit unseren Tugenden Teamgeist, Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit sind wir ein interessanter Botschafter für die Unternehmen in der Region.“

(Stephan Krebietke)

 

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