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TUSEM mit dem 8. Sieg in Folge

Ein Teufelskerl Jan Kulhanek, unter anderem mit drei gehaltenen Siebenmetern, ein pfeilschneller Ole Rahmel (8/1) für die Kontertore, ein am Kreis nicht zu bändiger Andre Kropp (9) und vor allem die Einwechslung von Rückraumshooter Julius Kühn (8) waren dafür verantwortlich, dass der TUSEM am Ende ein klares 36:31 (16:12) über den 1. VfL Potsdam feiern konnte. Die Gäste strahlten vor allem durch Linkshänder Rene Drechsler (9) viel Torgefahr aus.


Potsdams Trainer Rüdiger Bones hatte schon im Vorfeld die Bedeutung von Abwehr und Torwart in diesem Duell herausgestellt und die ersten Minuten in der stimmungsvollen Arena Am Hallo sollten diese Vorahnung bestätigen. Nachdem Ole Rahmel per Strafwurf und Marvin Sommer im Gegenstoß erfolgreich waren, konnte Linkshänder Rene Drechsler mit dem 1:2 (5.) den ersten Treffer aus dem gebundenen Spiel erzielen. Die Brandenburger, die im Kampf um den Klassenerhalt noch jeden Zähler brauchen, erwiesen sich als der im Vorfeld erwartet schwere Gegner.

Vor allem Torwart Gabor Pulay, im kommenden Jahr beim Zweitligatopklub Leipzig unter Vertrag, stellte seine Klasse in der Anfangsphase mehrfach unter Beweis und war Garant dafür, dass Niklas Pieczkowski in der neunten Minute zum 2:5 treffen konnte und als Drechsler mit seinem dritten Tor zum 3:7 (13.) traf, war Maik Handschke schon früh zur Auszeit gezwungen. Erfolgreich war der TUSEM immer, wenn die Anspiele auf Kreisläufer Andre Kropp gelangen, mit der Einwechslung von Julius Kühn kam nun auch noch einmal mehr Durchschlagskraft aus dem Rückraum.

Kühns vierter Treffer sollte beim 10:11 den Anschluss herstellen, wenig später konnte dank des bereits zweiten gehaltenen Strafwurfes von Jan Kulhanek dann Hannes Lindt von der Siebenmeterlinie den viel umjubelten Ausgleichstreffer direkt hinterherlegen. Eine weitere Parade des Tschechen, ein erfolgreiches Anspiel von Pöter auf Kropp und nun musste Rüdiger Bones angesichts des ersten Rückstandes nach dem 1:0 den Grünen Karton am Kampfgericht niederlegen.

Potsdam erspielte sich durchaus gute Gelegenheit, scheiterte allerdings immer wieder an Kulhanek. Nun kam der TUSEM zu seinen Kontertoren, zog bis auf fünf Tore davon, ehe Drechsler die zehnminütige Torflaute eine Sekunde vor dem Pausenpfiff mit dem 16:12 noch beendete. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe, der TUSEM kontrollierte nun die Partie, nach dem frühen 16:14 sollten sich der Vorsprung wieder zunächst bei vier Toren einpendeln und nach Lindts 23:19 (42.) entschied sich Bones zur Einwechslung des zweiten Keepers Matthias Frank.

Zweifel am Heimsieg kamen nicht mehr auf, zumal d ie Hausherren in der fair geführten Partie auch die wenigen Überzahlsituationen konsequent nutzten und so beim 28:22 (50.) erstmals mit sechs Toren führten. Längst hatten die Offensivreihen auch das Geschehen im Griff, Potsdam hielt vor allem durch das schnelle Umschalten nach den Gegentoren noch in Reichweite. Aber spätestens als Hannes Lindt zum 34:29 (58.) traf, waren endgültig alle Zweifel bezweifelt und mit Stehenden Ovationen der Sieg gefeiert.

TUSEM Essen – 1. VfL Potsdam 36:31 (16:12)

TUSEM: Kulhanek, Wegner
Keller, Kühn 8, Pöter 2, Trodler, Pieczkowski 2, Seidel, Lindt 6/1, Handschke 1, Rahmel 8/1, Ciupinski, Prokopec, Kropp 9

Potsdam: Pulay, Frank
Melzer 3, Barsties 3, Schugardt, Pechstein 4, Urban 3, Piske, Drechsler 9, Mellack 1, Schmidt 1, Sommer 5, Reimann 1/1, Tauabo 1

Strafminuten: 2/4
Siebenmeter: 2/4 ; 1/4
Schiedsrichter: Kropp/Siebert

(Stephan Krebietke)

 

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